Die späte Frau
und andere Romangeschichten
von Hahn Friedrich
Es sind mehrere Leben, die in Friedrich Hahns Buch „Die späte Frau“ anklingen, bevor eines hervortritt. Ein polyphoner Gedanken- und Stimmenstrom, gegen alle Regeln des Erzählens gebürstet, verdichtet sich und öffnet sich für Geschichte einer Frau, die spät Mutter wird. Dora ist 67, als sie nach dem Krebstod ihrer Schwester Elvira die Adoption ihrer 8-jährigen Nichte Alice übernimmt. Der Verlust kam nicht unerwartet, Schritt für Schritt beginnen die beiden ihr gemeinsames Leben in der geerbten Wohnung der Schwester. Auch eine neue Liebe scheint sich einzustellen. Nora genießt all dies, mit dem Gefühl, dieses späte Glück mache sie gegenüber allen Übeln dieser Welt immun … Friedrich Hahn erzählt distanziert, doch immer im Wissen um die Befindlichkeit seiner Figuren. „Konventionen und Rituale verhelfen uns zu einer gewissen Funktionslust, die wir dann Leben nennen. Was jedoch im Chaos, einer Welt uneingeschränkter Möglichkeiten beginnt, endet auch dort wieder“, so der Autor, der für die eine Geschichte, die aus der möglichen Vielzahl hervortritt, eine neue Facette unter den Roman-Genres erprobt: den Romangeschichten-Roman.
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ISBN: 978-3-99016-220-0
Verlag: edition lex liszt 12 (Hauptverlag)
Veröffentlicht: 04.05.2022
Auflage: 1. Auflage
Seiten: 148 Seiten
Höhe: 20.00 cm
Breite: 12.00 cm
Gewicht: 240.00 gr
Sprache: Deutsch
Verschlagwortung
Hardcover; Softcover; Deutsche Literatur; Belletristik; Erzählungen; Belletristik/Historische Romane; Leben; Adoption; Krebstod; Eintauchen